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Fensteralarme – effektiver Einruchsschutz für das Fenster

In den letzten Jahren haben sich die Einbrüche erhöht, wodurch die Bevölkerung sehr verunsichert wurde. Professionelle Banden aus Osteuropa ziehen durch das Land und sind auf der Suche nach geeigneten Objekten. Nicht nur Privatpersonen stehen im Visier, auch Geschäfte und Betriebe sind das Ziel ihrer kriminellen Aktivitäten. Immer mehr Menschen beschäftigen sich damit, wie kann ich mein Eigentum besser vor diesen Ganoven schützen. Wie umfangreich eine Einbruchsicherung sein soll, ist auch eine Frage der finanziellen Mittel.

Bestenliste aktuell beliebter Fensteralarme

Wie funktioniert ein Fensteralarm?

Die meisten Einbrüche erfolgen über die Fenster oder Terrassen von Gebäuden. Da die Einbrecher keinen Lärm verursachen möchten, wird nur in den seltensten Fällen die Scheibe zerschlagen. Der verursachte Lärm könnte andere Anwohner oder Passanten auf der Straße aufmerksam werden lassen. Sehr oft wird versucht, den Fensterrahmen aufzuhebeln. Eine relativ preiswerte Absicherung sind Fensteralarme. Das Anbringen ist sehr einfach. Ein Teil des Systems wird an den Türrahmen montiert und das Gegenstück kommt auf gleicher Ebene an den Fensterrahmen. Bei einigen Montageeinheiten befindet sich auf der Rückseite ein Klebestreifen. Die Fensteralarme werden lediglich an das Fenster gedrückt und nach wenigen Sekunden ist die Arbeit erledigt. Wird der Alarm bei geschlossenem Fenster aktiviert, so baut sich ein Magnetfeld zwischen beiden Teilen auf. Beim Öffnen des Fensters wird das Magnetfeld unterbrochen und es ertönt ein lauter Ton. Allerdings ist diese Technik kein 100-prozentiger Schutz, doch zahlreiche Einbrecher reagieren aufgrund des Lärms mit einer Flucht.

Bei einigen Fensteralarmen verstummt der Ton sofort wieder, wenn das Fenster geschlossen wird. Ein Premium-Fensteralarm arbeitet ähnlich, ist allerdings mit 120 dB wesentlich lauter als preiswerte Produkte. Zusätzlich ertönt der Alarm für eine Minute weiter, auch wenn das Fenster zwischenzeitlich wieder geschlossen wurde. Ein kleiner Nachteil ist darin zu sehen, wenn der Hausbewohner selbst das Fenster öffnet, und hat vergessen, den Alarm zu deaktivieren.

Ein Fensteralarm kann natürlich auch an einer Tür angebracht werden. Eine weitere Funktion machen sich Ladenbesitzer mit wenig Publikumsverkehr zunutze. Das Gerät kann auf einen kurzen Signalton eingestellt werden. Betritt ein Kunde den Laden, so wird ein akustischer Ton ausgelöst. Der Geschäftsinhaber weiß jetzt, ein Kunde hat den Laden betreten.

Einige Fensteralarme werden lediglich durch einen Schieberegler de- oder aktiviert. Besser ist ein Produkt, welches über ein Zahlencode verfügt und bequem über eine Fernbedienung gesteuert wird. So kann ein Einbrecher den Sirenenton nicht nach wenigen Sekunden abschalten. Zusätzlich verfügen einige Geräte über eine leuchtende LED, welche gut von außen zu sehen ist. Dadurch wird dem Einbrecher angezeigt, dieses Objekt ist alarmgesichert und das Eindringen wird eine laute Sache werden. Die meisten Einbrecher ziehen weiter und suchen sich ein weniger gesichertes Haus.

Die Beratung

Zahlreiche Polizeidienstellen haben eine Abteilung, welche sich mit der Beratung von Bürgern beschäftigt. Es werden mehrere Modelle vorgeführt und die Vor- und Nachteile erklärt. Ein frei stehendes Haus ohne Nachbarn in der Nähe ist für Einbrecher ein besonders schönes Ziel. Ein Fensteralarm bringt nicht viel, wenn keine Person darauf reagiert. Hier wäre eine Sicherheitsanlage sinnvoll, welche bei einem Einbruch einen Wachschutz verständigt. Die Gangster haben dadurch wenig Zeit, das Haus vollständig zu durchsuchen. In einigen Fällen wurden die Täter vom Sicherheitspersonal sogar auf frischer Tat gestellt. Allerdings ist so ein Schutz mittels ausgeklügelter Sicherheitsanlage kostenintensiver als einfache Systeme. Besonders Schmuck und Bargeld sollten zusätzlich in einem Safe aufbewahrt werden, welcher fest mit der Wand oder im Boden verankert wurde. Durch den ausgelösten Alarm bleibt den Kriminellen keine Zeit übrig, sich noch lange mit dem Safe zu beschäftigen.

Nicht jede Familie hat einen Hund zu Hause, welcher natürlich für die Einbrecher eine unkalkulierbare Gefahr darstellt. Experten empfehlen den Bürgen, zusätzlich ihre Fenster und Türen mittels besserer Schließtechnik zu sichern. Durch eine Pilzkopfverriegelung wird es den Einbrechern erheblich erschwert, ein Fenster mit einer Brechstange aufzuhebeln. Ist nach drei bis fünf Minuten kein Erfolg in Sicht, so kommt meistens zum Abbruch der Aktion. Die Gefahr entdeckt zu werden ist für die Kriminellen einfach zu groß. Wird das Fenster auf der Innenseite mit einem Schloss gesichert, so gibt es einen weiteren Vorteil. Kleinkinder können nicht unbemerkt ein Fenster öffnen. Besonders in den oberen Etagen ist diese Maßnahme sinnvoll.

Wer benötigt Alarmsysteme?

Besonders Betriebe mit hochwertiger Technik oder gut situierte Privatpersonen sind an Alarmsystemen interessiert. Den Einbrechern soll der Zugang zum Gebäude besonders erschwert werden. Zusätzliche Kontrollgänge von Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma soll es den Tätern fast unmöglich machen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Je engmaschiger das Netz aufgebaut wurde, umso geringere Chancen haben die Einbrecher in eines der Objekte einzudringen. Leider liegt in Deutschland die Aufklärungsquote bei etwa 16 %. Je nach Bundesland schwankt diese Zahl etwas hin und her. Die Bürger und Gewerbetreibende wollen sich nicht nur auf die Polizei verlassen, sondern lieber eigene Vorkehrungen treffen.

Kosten

Einfache Fensteralarme sind schon für wenig Geld zu bekommen. Je mehr für die eigene Sicherheit getan wird, desto höher steigen die Kosten. Trotzdem muss jeder bedenken, derartige Vorsichtsmaßnahmen können sich lohnen. Die Versicherungen erwarten, dass auch die Bürger für ihre Sicherheit etwas tun. Besonders nach mehreren Einbrüchen besteht die Gefahr, dass die Versicherung den Vertrag kündigt. Wurde mehrmals in das gleiche Objekt eingebrochen, so können die Versicherungen Forderungen stellen. Eine der Auflagen könnte sein, mehr Geld in notwendige Sicherheitstechnik zu investieren. Möglich ist das Anbringen von Bewegungsmeldern und Kameras. Auch eine weitere Aufrüstung an Fenstern und Türen könnten eine der Forderungen sein. Bei einer Verbesserung der Sicherheit sollte auch auf Keller- oder Dachfenster geachtet werden. Diesen Bereichen wird zu oft sehr wenig Beachtung geschenkt und die Einbrecher suchen nach Lücken im System.

Fazit

Eine 100-prozentige Sicherheit werden die normalen Bürger und Firmen kaum erreichen. Mit entsprechender krimineller Energie können Sicherungen überlistet werden und die Einbrecher erreichen ihr Ziel. Durch verschiedene Komponenten an Sicherheitstechnik wird es den Langfingern allerdings deutlich erschwert, in ein Gebäude zu gelangen. Oft spielt auch nur der Zufall einen Gelegenheitsgauner in die Hände. Ein offenes Fenster oder die unverschlossene Autotür sind Gründe genug, in diesem Moment aktiv zu werden. Ein besonders wichtiges Element bei unserer Sicherheit ist der aufmerksame Nachbar. Durch diese Personen wurden zahlreiche Taten verhindert oder waren wichtige Zeugen bei der Aufklärung durch die Polizei.

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